Ein Kind muss im Auto sicher befördert werden. Dieser Grundsatz ist in der Straßenverkehrsordnung verankert. Nun ist es aber so, dass ein 3-Punkt-Gurtsystem nicht für Kinder gestaltet wurde, sondern allein für Erwachsene. Hierbei spielt die Körpergröße eine wichtige Rolle. Denn ein Kind über 150 cm wäre groß genug, um optimal gesichert auf einem Autositz zu sitzen. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber entschieden, dass Kinder laut §21 Absatz 1a der StVO bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres und bis zu einer Körpergröße von 150 cm einen Kindersitz oder eine Autositzerhöhung verwenden müssen. Wichtig ist hierbei, dass die Körpergröße von 150 cm überschritten wird. Denn nur dann fällt der Sicherheitsgurt auch korrekt. Mit der Vollendung des 12. Lebensjahres ist gemeint, dass ein Kind an seinem 12. Geburtstag nicht mehr auf einer Sitzerhöhung sitzen muss.

Die Körpergröße von 150 cm ist überaus wichtig, da das 3-Punkt-Gurtsystem an der oberen Schräge bei sehr kleinen Person entlang des Halses, der Schulter und des Kopfes verläuft. Dies bedeutet, dass bei einer Bremsung der Gurt entlang des Halses, der Schulter und des Kopfes straff werden würde. Die Person würde mit ihrem gesamten Körpergewicht in den Gurt fallen und um Hals von diesem Gurt gehalten werden. Die Folge für Personen unter 150 cm wären schwerste oder sogar tödliche Verletzungen. Eine Sitzerhöhung verändert die Lage des Gurtes, sodass dieser am Oberkörper entlang verläuft. Der Hals ist dann geschützt, da der Körper lediglich durch den Beckengurt und am Oberkörper aufgefangen wird.

Wie ist eine Sitzerhöhung beschaffen?

Es finden sich einige unterschiedliche Sitzerhöhungen, wie etwa Varianten aus Styropor. Diese sind allerdings von einer minderen Qualität und sollten nicht verwendet werden. Auch sind sie bereits nach kurzer Zeit kaputt und abgenutzt. Eine hochwertige Sitzerhöhung aus einer Sitzschale aus Kunststoff und einer Polsterung aus Schaumstoff erweisen sich als viel robuster. Diese sind üblicherweise auch so gestaltet, dass sie nicht unbequem sind und auch bei langen Autofahrten keine Ermüdung eintritt. Im Sitzerhöhung Test auf unseren Seiten finden Sie dazu noch viele weitere Informationen.

Ist eine Sitzerhöhung so bequem, wie ein Autositz?

Eltern müssen nicht befürchten, dass Kinder auf einer guten Sitzerhöhung schon nach kurzer Zeit das Quengeln beginnen. Sie ist nun einmal vorgeschrieben, aber gute Modell gibt es auch bereits zu einem kleinen Preis, sodass Eltern für eine hochwertige Variante nicht zu viel Geld bezahlen müssen. Viele Ausführungen mit abgeschrägten Sitzflächen oder sogar mit dünnen Schaumstoffpolsterungen fühlen sich beim Fahren komfortabel und ermüdungsfrei an. Dies bedeutet, dass eine Sitzerhöhung auch im Urlaub oder auf langen Fahrten anzuwenden ist. Die vorgeschriebenen Sitzerhöhungen besitzen ihre Qualitäten und noch dazu erhalten Kinder einen besseren Überblick. Kinder, die bei der Autofahrt auch aus dem Fenster blicken können, werden darüber hinaus mit großer Sicherheit auch ruhiger und zufriedener sein.